Donnerstag, 22. Oktober 2009

Freitag, 16. Oktober 2009

Sonntag, 4. Oktober 2009

Sonntag, 27. September 2009

brd

Angela Merkel? Schwarz/Gelb?

und ich so: yeaahh!

Sonntag, 16. August 2009

Sonntag, 9. August 2009

rewind

die morgensonne

lay down, lay down
breath, breath
lay down, lay down

John öffnet seine Augen. Riesige Augäpfel starren in das Morgenlicht. Die Iris ganz geöffnet, können wir die Dunkelheit in seinen Augen sehen. Das Gesicht kreide bleich, die Backen aufgedunsen.
John liegt auf dem Dach eines Industriebaus und blickt mit ausgestreckten Armen und Beinen in den Himmel. Seine Hände flach auf die feuchte Teerpappe gepresst. In schnellen Zügen atmet er die frische Luft die über das Dach weht. Er streift mit seiner Zunge über Gaumen und Zähne, fühlt und schmeckt den Kater der letzten Nacht in seinem Körper. In der Bomberjacke sucht er nach Zigaretten, findet welche und zündet sich eine an. Langsam richtet er seinen müden Körper auf, bewegt die von der Kälte noch steifen Glieder.
Raucht.
Ein Junge, keine sechs Jahre, mit einem roten Plastikball steht direkt vor John.
Er hatte ihn nicht kommen sehen, doch sein Erscheinen lässt unsere Freund aufblicken und schlucken.
"Es ist die Freude der Freiheit die Dich verzagen lässt.
Öffne Dich großer Mann,
um die goldenen Bahnen Deiner Reise fortzusetzen."
Damit endend schießt er seinen Ball über das Hausdach hinweg, nimmt eine Leiter in die Tiefe, verschwindet.

Dienstag, 28. Juli 2009

nahverkehr

boxen









































vielen Dank Sauerland Event für die Akkreditierung.

Samstag, 11. Juli 2009

in die vorstadt

John sitzt am Fenster eines kleinen Linienbusses,
nichts großes. John hat getrunken, er ist sternhagelblau.
Mit fahrigen Bewegungen streicht er seinen Speichel an die Scheibe, Tropfen für Tropfen der trüben Flüssigkeit, unten links hat er angefangen, jetzt ist ein großer Teil seines Fensters benetzt.
Die Sonne versinkt hinter den Häusern. Johns Gesicht spiegelt sich in den Busfenstern, andere Fahrgäste gibt es keine, der Busfahrer telefoniert.
John weint und der Speichel, seine Sabber, ergeben einen Fensterkitt der Traurigkeit. Er sitzt in diesem Bus von Wolfsburgcity in die Vorstadt und dieser Weg ist zu kurz für eine Reise die viel weiter, viel westlicher gehen soll.
Unser Freund reibt seine Spucke, die Tränen kullern über seine Wange, durch die Bartstoppel und landen in seinen Händen, zusammen mit seinem Speichel,
ans Fenster damit, ans Fenster